Allgemeine Vertragsbedingungen für Trainingsmaßnahmen der CCA Contextuelle CoachingAcademie GmbH

1. Geltungsbereich
1.1 Die nachfolgenden Bestimmungen gelten für den Abschluss von
Verträgen für die Teilnahme an Trainingsmaßnahmen der CCA Contextuelle
CoachingAcademie GmbH, im Folgenden CCA genannt.
1.2 Diese Vertragsbedingungen, das Anmeldeformular und die Preisliste
bilden den gesamten Vertrag zwischen der CCA und dem Teilnehmer
der Trainingsmaßnahme (TN). Sie ersetzen sämtliche früheren und
gleichzeitigen Abreden hinsichtlich der Leistungen der CCA.

2. Vertragsschluss
2.1 Der Vertrag zwischen dem TN und der CCA kommt zustande,
2.1.1. bei Anmeldung per Internet, sobald die elektronische Anmeldung
der CCA zugegangen ist
2.1.2. bei schriftlicher Anmeldung (auch z.B. per Fax), sobald das Anmeldeformular
der CCA ausgefüllt und unterschrieben zugegangen ist
- in beiden Fällen jedoch nur dann, wenn die CCA nicht innerhalb einer
Woche nach Zugang erklärt hat, dass sie die Anmeldung nicht annimmt.
2.2 Die CCA ist berechtigt, jede Anmeldung ohne Angabe von Gründen
zurückzuweisen.
2.3. Sollte die Anmeldung aufgrund falscher Angaben des Teilnehmers
nicht bestätigt werden können, erhebt die CCA eine Aufwandspauschale
in Höhe der Bearbeitungsgebühr des jeweiligen Trainings/Aufbauprogramms/
Ausbildung und überweist die restliche Summe zurück, wenn
der Teilnehmer direkt bei Anmeldung gezahlt hatte und nachdem er seine
Kontonummer mitgeteilt hat.
2.4. Da die Veranstaltungen der CCA im Zusammenhang mit Freizeit-betätigung
an festgelegten Terminen und Zeiten stattfinden, gibt es kein Recht
zum Widerruf
(§ 312 g Ziff. 9 BGB).

3. Umfang der Dienstleistungen
Die CCA stellt klar, dass es sich bei den von ihr zur Verfügung gestellten
Leistungen um die eines Dienstvertrages im Sinne von § 611 BGB
handelt. Für den Erfolg der Trainingsmaßnahmen übernimmt die CCA
auf Grundlage der gesetzlichen Vorschriften keine Gewähr.

4. Durchführung der Trainingsmaßnahmen
4.1 Der Beginn der jeweiligen Trainingsmaßnahmen ist an eine Mindestteilnehmerzahl
gebunden. Wird die Mindestteilnehmerzahl für das
vom TN gebuchte Training nicht erreicht, oder kann die geplante Trainingsmaßnahme
aus einem von der CCA nicht zu vertretenden Grund
nicht stattfinden, kann das Training auf einen späteren Termin verlegt
oder abgesagt werden.
4.2 Sagt die Terminverlegung dem TN nicht zu, kann dieser von der
Teilnahme an dieser Trainingsmaßnahme absehen. In diesem Fall wird
die bereits entrichtete Gebühr in vollem Umfang zurückerstattet.
Dies gilt auch für den Fall, dass die Trainingsmaßnahme ganz ausfällt.
Stimmt der TN dem verlegten Termin zu, wird die bereits entrichtete
Gebühr auf die späteren Trainingsseminare angerechnet.
4.3 Für den TN ist ein einmaliges Verschieben der Teilnahme innerhalb
von 6 Monaten nach dem ursprünglichen Termin in besonderen
Ausnahmefällen bis 14 Tage vor der Trainingsmaßnahme möglich, unter
der Voraussetzung, dass die komplette Teilnahmegebühr bereits gezahlt
ist und die Hälfte der im Anmeldeformular als solche bezeichnete und
hieraus in der Höhe ersichtliche Bearbeitungsgebühr erneut gezahlt wird.
Ein weiteres Verschieben ist nicht möglich, bei Neuanmeldung ist die
Teilnahmegebühr komplett erneut zu zahlen.
4.4. Ein Einstieg ohne den ersten Tag ist nicht möglich. Die Seminarabschnitte
bauen aufeinander auf und können nicht übersprungen werden.
4.5 Wenn sich aufgrund des Verhaltens des TN während der Trainingsmaßnahme
zeigt, dass die Durchführung der Maßnahme für ihn ungeeignet
ist oder er den Fortgang der Trainingsmaßnahme behindert,
behält sich die CCA vor, die Teilnahme des TN für beendet zu erklären.
In diesem Fall wird die Teilnahmegebühr für die nicht besuchten
Trainingseinheiten erstattet.
4.6 Die CCA kann bei Krankheit des zuständigen Dozenten die einzelne
Trainingsmaßnahme oder einzelne Stunden verschieben.

5. Vergütung
5.1 Für die Teilnahme an der Trainingsmaßnahme erhebt die CCA Teilnahmegebühren.
Die Höhe der Gebühren ergibt sich aus der der Anmeldung
beiliegenden Preisliste. Wenn nicht anders angegeben, verstehen sich alle
Preise inkl. der jeweiligen gesetzlichen Mehrwertsteuer.
5.2 Die Teilnahmegebühr ist nach Zugang der Rechnung ohne Abzug zu
dem in der Rechnung genannten Zahlungstermin fällig und zahlbar nach
Zugang der Rechnung durch Überweisung bis spätestens 6 Wochen vor
der Trainingsmaßnahme. Der TN kann an der Trainingsmaßnahme nur nach
vollständiger Entrichtung der gesamten Teilnahmegebühr teilnehmen.
5.3 Der TN kann gegenüber Forderungen der CCA nur mit rechtskräftig
festgestellten oder unbestrittenen Forderungen aufrechnen.
5.4 Zur Geltendmachung eines Zurückbehaltungsrechtes ist der TN nur
insoweit befugt, als sein Gegenanspruch auf dem gleichen Vertrag
beruht und unbestritten oder rechtskräftig festgestellt ist.
5.5 Beanstandungen des Rechnungsbetrages hat der TN unverzüglich,
spätestens jedoch sechs Wochen nach Zugang der Rechnung der CCA
schriftlich mitzuteilen. Die Unterlassung rechtzeitiger Einwendungen
gilt als Genehmigung. Die CCA wird in den Rechnungen auf die Folgen
einer unterlassenen rechtzeitigen Einwendung besonders hinweisen.
Gesetzliche Ansprüche des Teilnehmers bleiben hiervon unberührt.

6. Kündigungsgebühren
6.1 Bei einer Kündigung der Teilnahme bis
a) zu 6 Wochen vor Beginn der Trainingsmaßnahme wird eine Bearbeitungsgebühr
in Höhe der auf der Anmeldung dargestellten
jeweiligen Bearbeitungsgebühr fällig.
b) zu 4 Wochen vor Beginn der Trainingsmaßnahme wird eine
Bearbeitungsgebühr in Höhe von 50 % der jeweiligen Trainingsgebühr
fällig.
c) Erfolgt die Kündigung entweder zu einem späteren Zeitpunkt oder
nach einer Verschiebung nach Ziffer 4.3 wird die gesamte Teilnahmegebühr
ohne Abzug fällig.
Sofern die Teilnahmegebühr bereits gezahlt wurde, wird sie abzüglich
der unter a) und b) genannten Bearbeitungsgebühren zurückerstattet.
Beim KommunikationsTraining gelten die unter 6.1.a-c) genannten Punkte
für das erste der drei Wochenenden. Bei einer Kündigung vor dem zweiten
oder dritten Wochenende, verfällt die gezahlte Teilnahmegebühr.
6.2 Bei einer Kündigung innerhalb von zwei Wochen vor der Trainingsmaßnahme
ist der TN verpflichtet, die obligatorische Tagungspauschale
beim Tagungshotel zu zahlen.
6.3 Dem TN bleibt der Nachweis gestattet, der CCA sei kein bzw. ein
wesentlich geringerer Schaden als die unter 6.1 erhobenen Kündigungsgebühren
entstanden.
6.4 Der CCA bleibt die Geltendmachung eines weitgehenden Schadens
unbenommen, insbesondere ihr entstandener Stornierungsgebühren
und sonstiger Aufwendungen für Hotel und Verpflegung.

7. Verzug
7.1 Erfolgt die Zahlung nicht spätestens bis zwei Wochen vor Beginn der
Trainingsmaßnahme, kommt der TN automatisch in Verzug.
7.2 Die CCA ist berechtigt, vorbehaltlich der Geltendmachung eines
darüber
hinausgehenden Schadens, jährliche Verzugszinsen in Höhe von
5 % über dem Basiszinssatz zu erheben.

8. Haftung
Die CCA haftet uneingeschränkt für Schäden an Leben, Körper und
Gesundheit, wenn diese Schäden auf einer fahrlässigen oder vorsätzlichen
Pflichtverletzung beruhen. Die CCA haftet weiterhin für sonstige Schäden
aufgrund vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Verhaltens. Für alle anderen
Schäden ist die Haftung ausgeschlossen.

9. Urheberrecht
Die Methoden, Texte und Inhalte der Trainingsmaßnahmen sind geistiges
Eigentum der CCA und damit in allen Teilen urheberrechtlich geschützt.
Es ist ausdrücklich untersagt, die urheberrechtlich geschützten Methoden
Texte und Inhalte der contextuellen Theorie und Methode ganz oder teilweise
anders zu verwerten, insbesondere sie entgeltlich oder unentgeltlich
weiter zu geben. Bei genehmigter Weitergabe in jeglicher Form
(auch digital) muss die CCA als Urheber aufgeführt werden.
Für jeden Fall des Verstoßes gegen diese Verpflichtung ist der Teilnehmer
verpflichtet, der CCA eine Vertragsstrafe von 3.000 € für jeden Fall der
Zuwiderhandlung zu zahlen - unter Ausschluss des Fortsetzungszusammenhangs.
Der CCA bleibt vorbehalten, einen möglichen höheren Schaden nachzuweisen
und geltend zu machen.
Die Herstellung oder Veröffentlichung von Ton- oder Bildaufnahmen vom
Trainingsgeschehen ebenso wie Mitschriften sind untersagt.

10. Datenschutz
Die CCA erhebt und verwendet personenbezogene Daten des TN ausschließlich
in dem nach dem Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) zulässigen
Rahmen. Mit seiner Anmeldung erklärt sich der TN mit der automatisierten
Be- und Verarbeitung seiner personenbezogenen Daten für Zwecke der
Seminarabwicklung einverstanden. Dieses Einverständnis umfasst auch
ggf. die zweckentsprechende Weitergabe der Daten an in die Seminarabwicklung
einbezogene Dienstleister, insbesondere Tagungsstätten/
Tagungshotels.

11. Sonstiges
11.1 Wird eine Klausel dieses Vertrages durch ein zuständiges Gericht für
rechtswidrig, ungültig oder nicht durchsetzbar befunden, so wird die
Gültigkeit der übrigen Vertragsbestimmungen hierdurch nicht berührt.
11.2 Ist der Vertragspartner Kaufmann, eine juristische Person öffentlichen
Rechts oder ein öffentlich rechtliches Sondervermögen, so ist
ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten, die sich aus diesem
Vertrag ergeben, Bielefeld.
11.3 Änderungen oder Ergänzungen des Vertrages bedürfen der Schriftform.
Das gilt auch für den Verzicht auf die Schriftformerfordernis. Stand: Oktober 2017