Erfahrungsberichte Aufbauprogramme

KommunikationsTraining: "Das Unmögliche möglich machen"«
Inga, Lehrerin

Es muss 7 Jahre her sein, als wir das KommunikationsTraining besuchten, wo es die Aufgabe gab, wir sollten uns die Zukunft in 7 Jahren vorstellen.
Ich malte ein rotes Haus auf einem großen Grundstück mit Ponys und anderen Tieren, dazu meinen Mann und unsere Kinder. Ein Ort irgendwo in Schleswig – Holstein 20 Minuten vom Strand gelegen.
Mein Mann kommt aus Süddeutschland, er wollte eigentlich NIE in den „kalten“ Norden.
Wir hatten einen Dialog bei Euch dazu und als ich auf Eure Frage, wie groß denn das Grundstück sein soll, sagte: 1.500 qm, gab es erstmal spontanes Gelächter im Raum; die meisten hatten wohl  irgendwie Mitleid mit meinem Mann.

Und heute?
Wir haben im November 2015 ein großes Grundstück gekauft, 6.000qm! (Bau- und Weideland) und bauen dort ab Februar 2016 ein rotes Schwedenhaus mit weißen Sprossenfenstern und einen Stall darauf. In Schleswig-Holstein 20 Minuten vom Strand entfernt!!
Wir zwei und auch die Kinder freuen sich riesig auf das Projekt und alle sind inspiriert.
Mein großer Wunsch ging in Erfüllung und mein Mann folgt diesem auch noch und das bei bester Laune, unfassbar!

Jeden Tag habe ich so ein großes Glücksgefühl und alles kommt täglich immer noch besser als ich je zuvor annahm (der Geldfluss, die Bank, die Kredite, der Kindergarten,….) und ich denke immer: „Wow, ist das Leben schön. Kann es denn noch schöner werden?“ Ja, irgendwie täglich bei uns. Und alles geht so einfach ohne Anstrengung, es passiert einfach so…Voll cool!

Voller Freude berichte ich Euch von unserem Riesenabenteuer, letztlich auch als Ausdruck unserer Dankbarkeit an Euch.
Wir sind ein lebendes Beispiel, dass das, was Ihr macht, funktioniert! JUBEL!

EmpowermentTraining: "Ein Team ermächtigt & fördert die individuellen Fähigkeiten jedes einzelnen Teammitglieds."
Burkhard, Bezirksdirektor

Ich habe erkannt, dass klare Kommunikation bessere, steigende Ergebnisse als Folge hat. Ein Team ermächtigt und fördert die individuellen Fähigkeiten jedes einzelnen Teammitglieds. Daher kommuniziere ich ab sofort klar und deutlich. Mit meiner konkret formulierten Absicht habe ich mein Handicap beim Golf enorm verbessert. Also werde ich Ziele ab jetzt genau definieren und meine Mitarbeiter dadurch ermächtigen.
Ich bin super dankbar dafür, durch Euch diese Erfahrungen und Erkenntnisse sammeln zu dürfen. All meine Ergebnisse haben sich erheblich verbessert und mein/unser Leben ist ein begeistertes Abenteuer!
 

Contextuelle CoachingAusbildung I: "Mein Leben ist ein Abenteuer!"
Christian, Ing.

Als ich mich zur Contextuellen CoachingAusbildung (CCA) angemeldet hatte, war ich gerade als Doktorand bei einer großen Firma angenommen worden, hatte jedoch immer wieder Zweifel, ob ich überhaupt promovieren wollte, was sich auf meine Arbeitsleistung auswirkte.

In der CCA konnte ich erkennen, dass ich gar keine Frage über meine Arbeit als Ingenieur hatte, sondern meinem Dad, der ebenfalls Ingenieur war, meinen Erfolg nicht gönnte. Ich lehnte ihn ab und er hatte nicht verdient, stolz auf mich zu sein, zumal er unbedingt wollte, dass ich promoviere. "Das, was Du ablehnst, bestimmt Dich", war ein Zitat, das mir immer wieder durch den Kopf ging. Wenn ich seinetwegen nicht promovierte, bestimmte er mein Leben genau so. Die Frage war einzig und allein, was ich wollte. Ich wollte promovieren.

Voller Begeisterung wurde ich richtig gut und konnte mit einer Erfindung der Firma einen sehr hohen finanziellen Nutzen verschaffen. Ich fand, dass dieser Gewinn sich auch auf mein Gehalt auswirken sollte. Dank des Contextuellen Coaching ging ich eindeutig ausgerichtet, mit einer klaren Absicht und fast gelassen zum Chef. Er sollte mir nicht meinen Wert beweisen durch mehr Geld, er war mir auch nichts schuldig, weil ich viel gearbeitet hatte und er hätte meine Bitte auch ablehnen können. Ich wollte nur, dass er mein profitables Ergebnis finanziell anerkennt. Mein Gehalt wurde verdoppelt.

So sehr sich andere für mich freuten, so sehr hatte ich mit einem Phänomen zu kämpfen, was völlig unerwartet war. Die anderen Doktoranden neideten es mir, missgönnten es mir sogar. Ich war wütend. Ich hatte ihnen nichts weggenommen. Sie hatten nicht weniger. Dann konnte ich anwenden, wovon ich zuvor nur eine Ahnung hatte – mich transformiert abgrenzen. Ich blieb sachlich und schaffte es mit fast allen wieder ein gutes Arbeitsverhältnis zu haben.

Meine Freundin, mit der ich die CCA zusammen machte, wurde schwanger. Unsere erste Reaktion war zurückhaltend, ganz gelinde gesagt. Ich war 27 und steckte in der Promotion und sie ein Jahr jünger und baute gerade eine Firma auf. Irgendwie fühlte ich mich verarscht. Ich hatte nicht geplant, das zusätzliche Gehalt in Windeln und Fläschchen zu investieren. Die Ironie des Schicksals war natürlich, dass ich nun für eine Familie genug Geld verdiente. Wir machten zunächst Urlaub als vorgezogene Flitterwochen. Immer wieder dachten wir über den Satz nach: Nicht jedes Kind ist geplant, aber jedes Kind ist beabsichtigt. Wir fanden unsere Absicht heraus, so schnell eine Familie zu gründen und waren nicht nur im Frieden damit, sondern freuten uns sogar auf das neue Abenteuer Familie.

Freiheit war mir wirklich, wirklich wichtig und nun sollte ich heiraten, ja ich wollte sogar heiraten. Je länger ich mit meiner Freundin zusammen war, umso mehr bewunderte ich sie für ihren Mut, ihre Begeisterung, ihre Extravaganz und liebte sie täglich mehr. Meine Freunde hätten wahrscheinlich verstanden, dass ich meine Freiheit nur widerwillig aufgebe, dass ich diese aber sogar gern aufgebe, weil ich unbedingt jeden Tag mit dieser Frau zusammen sein wollte, stieß bei einigen auf Skepsis und Ablehnung. Leider liebten einige ihr Rechthaben darüber zu wissen, was für mich richtig ist, mehr als mich und beendeten den Kontakt. Doch es sollte noch schlimmer kommen.

Mein Vater sah meine Freundin und meinte in ihrem Beisein, sie wolle mich ja nur ausnutzen. Sie stand vom Tisch auf und ging, was er noch unverschämter fand. Er hämmerte verbal auf mich ein, beleidigte mich und meinte, ich würde schon noch sehen, dass er Recht habe, er sei immerhin zwei Mal geschieden. Man kann seine Eltern lieben ohne sie zu mögen. Diesen Satz hatte ich oft gehört aber nie wirklich verstanden. Mit meinem Dad machte ich eine Erfahrung davon, was es heißt, jemanden zu lieben, ihn aber gerade überhaupt nicht zu mögen. Wie sehr hätte ich mir gewünscht, dass er sich mit mir freut. Also meine nächste Lektion im transformierten Abgrenzen.

Ich erklärte ihm ganz sachlich, dass er in Beziehungsfragen für mich nicht kompetent sei und er sich bei meiner Frau entschuldigen müsse, würde er wieder Kontakt wollen. Es ist mir so schwer gefallen, diese Bedingung zu stellen und ich bin so froh, es getan zu haben. Ohne die Ausbildung hätte ich klein beigegeben. Mich gerechtfertigt, ihn beleidigt, hoffend, es doch irgendwie ihm und meiner Frau Recht machen zu können. Ich habe mich immer irgendwie ihm gegenüber als Kind schuldig gefühlt. Er hat sich nach zwei Jahren auf seine ihm eigene Art und Weise entschuldigt. Dieser Prozess war hart, aber er hat uns näher gebracht.

Menschen sind entweder in Schuld verstrickt oder in Liebe verbunden. Auch von dieser Aussage konnte ich mit ihm eine reale Erfahrung machen. Wir begegnen uns als zwei Menschen, die eine besondere Geschichte teilen, die keinerlei Schuldansprüche rechtfertigt. Ich habe meinen Rucksack an Vorwürfen aufgegeben und bin versöhnt mit ihm. Ich liebe ihn, auch wenn ich nach wie vor einiges an seinem Verhalten nicht mag.

Nun bin ich selbst Vater und will meinem Sohn ein neues geistiges Erbe mitgeben, das ihm ermöglicht, sich so zu verwirklichen, wie es seinen Absichten und nicht meinen Vorstellungen entspricht. Jetzt genieße ich die Elternzeit mit ihm, hätte nie gedacht, dass ich das mache und schreibe parallel meine Doktorarbeit zu Ende.

Gerade sehe ich meine Mutter, die während der gesamten Ausbildung extra aus Norddeutschland gekommen ist, um auf unseren Sohn aufzupassen. Das wäre vor dem Training unmöglich gewesen, denn ich fand, sie sei eine schlechte Mutter gewesen und ich hatte den Kontakt abgebrochen. Im Training dann beschwerte sich ein TN sehr über seine Mutter und nannte alle seine Vorwürfe. Die fand ich gerechtfertigt. Mir ging es genauso. Im Verlauf des Dialogs wurde dieser gefragt, ob er seine Mutter liebe. Natürlich nicht, dachte ich so bei mir, was für eine dämliche Frage. Die Trainer meinten dann, würdest Du sie nicht lieben, hättest Du nicht einmal mehr Vorwürfe und ihr Verhalten könnte bei Dir keine Gefühle auslösen, es wäre Dir egal. Weil Du sie liebst, hast Du Vorwürfe. Diese Sichtweise stellte mal so eben mein ganzes Weltbild auf den Kopf. Das Dumme war, es stimmte und ja, ich wollte wieder Frieden mit ihr. Ich wollte wieder eine Beziehung zu ihr. Ich wollte sie wieder lieben können. Also rief ich sie abends an und ihre Reaktion war genau so überraschend wie bewegend für mich. Wir versöhnten uns und ich habe meine Mutter wieder. Welch’ ein Geschenk.

Ist jetzt immer alles einfach und bin ich immer glücklich? Nein, aber ich weiß, wenn es zu lange in der Partnerschaft oder im Beruf anstrengend ist, lebe ich nicht contextuell, sondern positioniert. Und das Schöne ist, ich finde den Weg wieder raus aus der Positioniertheit, rein in ein erfülltes Leben. Was gibt es Besseres, als sich selbst immer wieder zu korrigieren. Das Leben ist ein Abenteuer.
I love it!

Danke allen, die mir diese Möglichkeit erschaffen haben. Angefangen von meiner großartigen Frau, die mir das Training empfohlen hat, weiter zu den Trainern und Ausbildern, die immer wertschätzend sind und humorvoll völlig neue philosophische Standpunkte vermitteln, den Assistenten, die mit vollem Einsatz für uns da sind und den vielen Teilnehmern, die mich inspiriert haben, so dass mit einigen außergewöhnliche Freundschaften entstanden sind. Danke an Stephan und Maria, die diese Philosophie entwickelt und die Trainings konzipiert haben.  
Last but not least an unseren Sohn, der einfach glücklich ist, alles mitmacht und der es mir ermöglicht, der Welt durch ihn ein neues geistige Erbe zu hinterlassen.
 

EmpowermentTraining: "Vertrauen funktioniert!"
Claudia, Beamtin

Die Frage „Wem und was kann ich vertrauen?“ machte mir schon lange Zeit zu schaffen. Durch den Aktionstag und die Verknüpfung dort von Deklarationen und körperlichen Erfahrungen habe ich erkannt, dass ich mir selbst vertrauen kann, meinem Mann und dem Leben! Und Vertrauen funktioniert nur, wenn ich mich 100% hinein gebe, statt ein bisschen oder zögernd.

Ich habe erfahren, dass ich nicht alles alleine schaffen muss; es gibt Menschen, die mich gerne ermächtigen. Im Team haben wir erkannt, dass alle Denkweisen wichtig sind und eine gemeinsame Absicht, um zum bestmöglichen Ergebnis zu kommen.
Ich danke allen Coachen und Assistenten, die mir diese Erfahrungen und Erkenntnisse ermöglichen und mich in meiner Weiterentwicklung ermächtigen.
 

BeziehungsTraining: "Erfüllte Partnerschaft ist möglich"
Isabel, Maklerin

Meine damalige Arbeitskollegin hatte mich zwei Jahre auf das Training angesprochen, wahrscheinlich war sie mein Dauerproblem genannt Männer einfach leid. Ich aber dachte, die braucht das, ich aber doch nicht.

Dann hatte ich einen Auffahrunfall. Totalschaden. Der Unfall passierte genau an dem Ort, an dem ich mich einige Wochen zuvor mit meinem damaligen Freund so heftig gestritten hatte, dass er wütend ausstieg. Mir war nicht allzu viel passiert, so dass ich ausstieg und mein erster Gedanke war: Was machst Du eigentlich?

Seit Jahren lässt Du Dich von ihm vertrösten, dass er mit der anderen Schluss macht. Immer sagt er, dass er sie nicht mehr liebt und verspricht, es zu tun.
Immer kommt er mit neuen wenns...: wenn die Ausstellung fertig ist, wenn die Sommerferien zu Ende sind usw. Wir stritten nur noch. Jetzt stand ich neben meinem Totalschadenauto und war am Heulen. Nicht wegen des Autos. Mein Leben war ein Totalschaden. Ich wollte endlich die Frage beantwortet haben: Warum geriet ich immer an den Falschen?

„Für viele ist der Falsche der Richtige, um sich nicht festlegen zu müssen." hieß es am Freitagabend. Na, toll!

Ich schaute mir trotzdem meine Beziehung unter genau dieser Devise an. Er wollte sich nicht festlegen. Stimmt. Aber ich auch nicht! Er war ideal für dieses „Zieh mich - schieb mich Geplänkel“ und ich konnte sogar stundenlang über ihn herziehen und war fein raus. Ich war das Opfer und er das...  

Doch wenn ich ehrlich war und mir selbst die Wahrheit sagte, dann hatte ich einfach nur Angst, mich festzulegen.

Was, wenn ich mich falsch entschied?
Was, wenn wir uns scheiden lassen, wie meine Eltern?
Das wollte ich auf keinen Fall!  

Ich hatte nicht nur Angst, verlassen zu werden, wenn ich mich festlegte. 
Ich hatte noch mehr Angst, zu bekommen, was ich will, nämlich einen Mann, der mich bedingungslos liebt und eine verbindliche PS will.

Jetzt kam die nächste Hürde: Ich hatte irgendwie nach der Scheidung meiner Eltern geschlussfolgert, dass ich nur liebenswert sei, wenn ich auch was leiste. Ich konnte mir nicht vorstellen, dass ein Mann mich liebt. Um meiner selbst willen. Ständig hatte ich Zweifel. Ständig musste ich es prüfen.

Deshalb wollt ich unbedingt Karriere und Erfolg. Der solle beweisen, dass ich doch liebenswert bin. Was für ein anstrengendes und sinnloses Hamsterrad. Da wollte ich raus. Das ist mir auf dem Training auch gelungen. Ich habe nicht nur diese Schlussfolgerung grundsätzlich aufgegeben, sondern zudem sämtliche Vorwürfe an meine Eltern. Sie waren so froh, dass ich sie aus dem Vorwurfsgulag entlassen habe
und glücklich bin, dass sie beide das Training gemacht haben. Das Schöne daran ist, dass sie nun auch versöhnt sind. Mit sich und ihrer gemeinsamen Vergangenheit.
Was für eine Erleichterung und Freude für mich!   

„Eltern wollen glückliche Kinder
UND
Kinder wollen glückliche Eltern.“

Die habe ich nun.

Nach dem Training habe ich meinen Mann kennengelernt, mit dem ich nun seit zwei Jahren verheiratet bin. Im Märchen heißt es immer: Sie lebten glücklich bis an ihr Lebensende. Also das war nach meiner Hochzeit nicht nur so. Warum hören Märchen eigentlich nach der Hochzeit auf? Dann wird es doch erst interessant. Herauszufinden, wie man das macht mit dem Glücklich Sein zu zweit. Vor allem, wenn man vorher solange allein war.

In unserer Ehe musste ich erst mal erkennen, dass ich Männern misstraute. Grundsätzlich. Einfach so. Nur weil sie Männer sind.

Dieses Misstrauen wäre mir nie bewusst geworden, wenn ich nicht in einer
verbindlichen Partnerschaft gewesen wäre. Auch mein Mann hatte eine gründliche Portion Misstrauen den Frauen gegenüber mitgebracht. Zum Glück hatten wir zusammen das BeziehungsTraining gemacht und lebten nach einer ungewöhnlichen Devise:

entweder
wir sind erfüllt zusammen
oder
wir sind erfüllt zusammen.
Trennung ausgeschlossen.


Ohne das BeziehungsTraining hätten wir beide unser Misstrauen genutzt, um wie zwei Singles in Partnerschaft zu leben. Gemeinsam einsam. Mit der starken Tendenz auszusteigen.  

Wir haben das grundsätzliche Misstrauen aufgegeben.
Wir vertrauen einander und nicht mehr dem Misstrauen.

Das Schöne ist: im Vertrauen ist so viel mehr möglich. Mein Mann hat seit unserer Hochzeit sein Gehalt deutlich gesteigert, so dass wir uns eine zusätzliche Wohnung am Ammersee leisten können. Und ich arbeite nicht mehr für den Beweis, doch gut zu sein, was zu wesentlich mehr Lebensfreude führt.

Jetzt stehen wir vor einer neuen Herausforderung. Wir planen eine Familie, was aus biologischen Gründen nicht so einfach für uns beide ist. Doch eins weiß ich sicher: wir werden es meistern. Auch wenn es manchmal schwer ist. Oder traurig. Wir haben uns. Und das bleibt!
 

EmpowermentTraining: "Die Volkskrankheit „Beweiseritis“ ist anstrengend!"
Kirstin, Presseleiterin

Ich bin aus diesem Training mit viel mehr Begeisterung und Vertrauen zurückgekehrt als ich dieses vorher hatte. Beides habe ich in meine sich potentiell gerade entwickelnde Beziehung gesteckt – und bin nun seit Ende Juli in verbindlicher Partnerschaft (und die ist soooooooo toll – vielen, vielen Dank!).
Außerdem wurde mir – aus für mich heiterem Himmel – eine volle Stelle bis Ende 2016 angeboten, die ich am 1.09.14 angetreten habe.

Meine wichtigste Erkenntnis aus dem Lauf war, dass in der Beweiseritis alles anstrengend ist. Beim ersten Lauf am Freitag war ich noch im „Ich sollte durchlaufen“ – Modus und bin prompt nicht durchgekommen, ohne zwischendrin mal zu gehen. Beim zweiten Lauf habe ich umgeschaltet auf „Ich laufe für mein Ziel und genieße den Lauf“ und bin durchgelaufen!
Ich setze meine deklarierten 3-Monats- und 1-Jahresprojekte in die Tat um!

GeldTraining: "Scheitern kann ein Sprungbrett sein"
Catherine, TCM Therapeutin

Durch das GeldTraining habe ist realisiert, dass ich im Context lebte „Geld sei nur für Auserwählte und ich verachtete es“.
Diesen Context wandelte ich zu „Geld ist Liebe und ich vermehre es für Frieden“.

Ich war über Geld resigniert, weil ich mit einem großen Projekt scheiterte und über 300'000 Franken verlor. Jetzt ist mir klar, dass kein finanzielles Projekt erfolgreich sein kann, wenn im Context von „Geld ist verachtenswert“ gelebt wird.

Meine Verweigerung begründete ich damit, dass ich zu alt war, um jetzt noch viel zu verdienen. Dadurch wollte ich auch eine weitere Erfahrung von Scheitern und Verlust vermeiden.
Geld hätte mich auch vor Vereinsamung und einer miesen Lebensqualität schützen sollen. Durch das Training habe ich diesen Mangel-Context gewandelt: Ich gebe, weil ich habe!

Durch meine Teilnahme am GeldTraining habe ich mich innerlich neu ausgerichtet. Mein Fokus sind jetzt nicht mehr möglichst viele Krankheiten heilen, sondern er ist innerer Frieden.
Ich war zutiefst berührt von dieser Erkenntnis und bin total inspiriert – was sich letzte Woche sofort in einer Flut von Neuregistrationen von Klienten zu Buche schlug.

EmpowermentTraining: "Bedingungen für erfüllte Partnerschaft"
Michael, Schulleiter

Meine wichtigsten Erkenntnisse und Durchbrüche: Die Teamerfahrung war einmalig. Ich habe gelernt, wie man Vorbehalte gegenüber Teammitgliedern / Mitarbeitern / Freunden ablegt und das gewünschte Verhalten als Bitte formuliert. Wenn das alle machen, hat man unglaublich gute Ergebnisse. Ungeklärte Vorbehalte hingegen führen zu kleineren Ergebnissen.

Die Paarübungen zusammen mit meiner Frau zu machen war ebenso einmalig. Wir stützten uns mit gegenseitigem Vertrauen. Beide Läufe waren für mich eine tolle Erfahrung:

Von "Weg von etwas laufen, um des Laufens willen" hin zu "für ein bestimmtes Ziel, eine bestimmte Qualität oder eine Absicht laufen".

Letzteres hat meine Zeit und die des Teams massiv gesteigert.
Genial sind die 72h-Projekte, die 3-Monats- und Jahresprojekte.
Durch all das habe ich meine Bedingungen für eine erfüllte Partnerschaft mit meiner Frau klären können. Wir haben gemeinsame Projekte definiert, initiiert und sind dabei, diese umzusetzen.
 

Contextuelle CoachingAusbildung II: Mogelpackung „Freiheit und Unabhängigkeit"
Patrizia, Coach

Während meiner CoachingAusbildung bei der CoachingAcademie in Bielefeld war ich mit meinem zweiten Sohn schwanger. Klar, ich wollte Coach werden und damit Geld verdienen, was ich jetzt auch tue, aber irgendwie wollte ich auch ‚erfüllt’ leben. Bloß wie? Meine erste ‚ernsthafte’ Beziehung hatte ich schon in den Sand gesetzt und auch unser gemeinsamer Sohn konnte die Beziehung nicht retten. Wie auch? Jetzt war ich von einem anderen Mann wieder schwanger und mit ihm irgendwie am selben Punkt wie zuvor. Das meiste von dem, was in der Ausbildung vermittelt wurde, rauschte an mir vorbei: Männer sind Helden; Ermächtigung für Erfüllung; Kinder folgen ihren Eltern; die Power der Jungs steuern statt zu unterdrücken; Frau bestimmt die Qualität der Beziehung; wer selbst nicht erfolgreich erfüllt ist, kann es als Coach auch nicht anderen weitergeben, etc. etc. Irgendwie stimmte das alles, bloß wie umsetzen?

Beziehungsunfähig oder Beziehungsunwillig?

Dann traf ich eine grundsätzliche Entscheidung: Ich werde mit meinem jetzigen Partner Erfüllung leben und nicht wiederholen, was ich schon hatte. Nicht noch ein weiteres Kind mit einem weiteren Mann und wieder alleinerziehend. Ich würde anfangen, mir selbst auf die Schliche zu kommen, warum und wozu ich wieder dieselben Zustände und Umstände hatte, im wahrsten Sinne des Wortes. Ich gab mir - frei nach der Contextuellen Philosophie - selbst das Versprechen: „Ich lebe mit meinem Mann und meiner Familie Erfüllung oder ich lebe mit meinem Mann und meiner Familie Erfüllung!“ Keine Alternative! Keine Ahnung wie, aber ich würde das Projekt jetzt starten. Als erstes fing ich an alle vermeintlich politisch korrekten Lebensregeln zu überprüfen und mir die Wahrheit zu sagen.


Wer die Wahrheit nicht sagt, muss sie leben.

Auch wenn es mir unangenehm war anzuerkennen: ich war beziehungsunwillig und nicht beziehungsunfähig. Die vermeintliche Unfähigkeit war nur eine nette Begründung dafür, das Risiko, sich auf einen Mann wieder ganz einzulassen, nicht mehr einzugehen. Wer sich die Fähigkeit zu einer verbindlichen Liebesbeziehung abspricht, kann es sich gemütlich als Opfer seiner Inkompetenz im Single-Chatroom einrichten und mit allen anderen angeblich Beziehungsunfähigen über die vermeintlichen Mängel des anderen Geschlechts jammern. Alle Singles behaupteten ja tapfer, ach so glücklich darüber zu sein, den letzten Partner endlich los und wieder frei und unabhängig leben zu können, und jeden kotzt seine Unabhängigkeit und Freiheit an.


Mogelpackung Freiheit und Unabhängigkeit

Eine Sache, die mir gar nicht gefällt: auf Mogelpackungen hereinfallen. Einfach deshalb, weil ich dann im Nachhinein Sachen über mich denke, die nicht stimmen („Bin ich blöd“) und weil ich mir dann durch diese Gedanken schlechte Gefühle mache. Ich hatte die Liebe meines Lebens und machte gleichzeitig den verzweifelten Versuch, irgendwie doch mein Ding zu machen. Sein Ding zu machen bedient die Werte Freiheit und Unabhängigkeit und diese gelten als erstrebenswert weil populär, werden sie doch vom Feminismus diktiert und von den meisten Freundinnen gefordert. Um dem Gefängnis der Partnerschaft oder gar Ehe zu entfliehen, muss Mann ‚frei’ und Frau ‚unabhängig’ sein und bleiben.


Nur wovon bloß?!? Und wozu eigentlich Freiheit?

Dass man frei sein will - also nicht gefangen - ist ein natürliches Verlangen. Weder will man körperlich oder räumlich gefangen sein, noch in politischen und gesellschaftlichen Systemen, die die körperliche Unversehrtheit und die geistige Freiheit einschränken. Martin Luther King, Gandhi & Co. werden für ihre Revolutionen verehrt, weil sie dazu beigetragen haben, Systeme zu beenden, die Menschen in ihrem freien Selbstausdruck und ihrer Lebensqualität begrenzt haben. Sie kämpften dafür, dass Menschen frei von Tyranneien, politischer Entwertung sind, oder beherrscht, dominiert und existentiell bedroht werden. Die Absicht war zu überleben, oder eine bessere Qualität für (Über-)Leben zu erschaffen.


Von welcher Tyrannei wollte ich eigentlich frei sein?

Nun zur Liebe meines Lebens. Nachdem ich mich acht Jahre zuvor getrennt hatte, wurde ich allein erziehende Mutter und hatte nicht nur den damaligen Freund verabschiedet, sondern auch gleich meine Vorstellung, je wieder eine glückliche Partnerschaft zu haben. Ich hatte dennoch die Absicht, irgendwie wieder eine Beziehung mit einem Mann einzugehen und zog los. Bingo! Bald war ich verliebt in einen Mann, sah ihn regelmäßig und dachte nach einiger Zeit darüber nach, dass wir doch eigentlich ein Paar sein könnten? Ich fragte ihn. Er sagte nein und fand, dass unsere Affäre ja auch schön wäre. Wir hätten doch auch so eine gute Zeit! Cut, der Vorhang fiel und ich mit ihm aus meinen romantischen Gefühlszuständen. War er in den letzten Wochen in einem anderen Film mit mir als ich mit ihm? Am Boden zerstört führte ich mein Jammern und Klagen über die bindungsunwilligen Männer fort. Wie schön, dass ich dafür so viele Zuhörerinnen fand. Und alle waren sie sooo verständnisvoll! Gut, sagte ich zu ihm, dann eben eine Affäre. Ich hatte doch, was ich wollte und war der vermeintlichen Tyrannei einer Partnerschaft gerade noch entkommen - und doch unglücklich.


Der Falsche ist der Richtige

Meine Frage auf dem bei der CoachingAcademie Bielefeld absolvierten TransformationsTraining: „Warum treffe ich immer den Falschen und nie den Richtigen?“ wurde so einfach wie unangenehm beantwortet: „Für Dich war der Falsche bisher immer der Richtige, weil Du dann Dein Ding weitermachen und Freiheit leben konntest!“ Das stimmte auf den Punkt! Wenn ich auf die Zeit zurückschaute, wurde mir bewusst, dass seine Absage und die Affäre, die wir zwei Jahre hatten, meine Absicht für Unabhängigkeit bediente: Ich wollte frei und vor allem unabhängig sein. Unabhängig davon, mich auf einen Mann einzulassen und festzulegen. Frei davon, wieder verletzt zu werden. Frei davon, verlassen zu werden. Frei davon, mich von ihm 100% kriegen zu lassen und vor allem frei davon, seine Bedingungen für eine verbindliche Partnerschaft zu erfüllen. Einerseits idealisierte ich den Zustand, nur einen Mann zu lieben, andererseits befürchtete ich die Aufgabe meiner Selbstbestimmung und Selbständigkeit. Dabei war ich schon lange nicht mehr selbstbestimmt, sondern nur noch freiheitsdominiert.


Gefangene meiner Unabhängigkeit

Ich lebte ein Leben in der Warteschleife: näher an ihn ran tasten, eine gute Zeit haben, Enttäuschung, wieder zurückziehen, Drama, nach anderen Männern Ausschau halten, Begründungen für Rückzug finden, wieder zu ihm, vorübergehend festlegen, wieder auflösen, mehr Drama, etc. Ich schlief schlecht, grübelte permanent darüber, was nun die Lösung sein könnte, aß entweder zu viel oder gar nicht, lenkte mich mit Partys und Alkohol ab und produzierte mir Stress bei der Arbeit, somit hatte ich wenigstens ein anderes Thema, über das ich sinnieren konnte. Ich wartete darauf, dass ‚Es’ irgendwann besser werden würde und tat weiterhin, was mir Lifestyle-Magazine rieten: mehrgleisig fahren, emanzipiert sein, unabhängig bleiben, das Glück in der Mitte beim Yoga oder Fasten finden. Mehr vom Selben.


Hoffnung und Sehnsucht sind die Rückseite der Resignation

Während ich mich in Freiheit und Unabhängigkeit wähnte, war ich längst gefangen in meinem Drang, um jeden Preis frei und unabhängig zu sein. Ich saß in einem mentalemotionalen Gefängnis über dessen Kerkertür stand: „Mich kriegt hier keiner!“ und: „Ich leg mich auf keinen Fall fest!“ Von diesen Standpunkten aus erschuf ich die leidigen Ergebnisse und dachte, ich hätte nichts damit zu tun. „ES“ passierte. Mit meinem Freiheitsdenken begrenzte ich meine Handlungsfreiheit – und schlussendlich meine Ergebnisse. Ich kämpfte für Freiheit und Unabhängigkeit und war damit auf der Flucht vor dem, was ich mir am sehnlichsten wünschte: einen Mann, mit dem ich Nähe, Verschmelzung, Liebe, Extase und Zusammengehörigkeit leben konnte. Mit meinem hin- und herschwanken zwischen ‚weg-von-ihm’ und ‚wieder-hin-zu-ihm’ zogen dramatische Monate voller Hoffnung und Sehnsucht auf dem Boden resignativer Verweigerung und Frustration ins Land.


Entschieden unentschieden

Was ich immer wieder gehört und nun endlich verstanden und vor allem gefühlt hatte, war: Man kann nicht nicht wählen! Man kann sich nicht nicht festlegen, denn wer sich nicht festlegt, hat sich darauf festgelegt sich nicht festzulegen.„Man kann nicht zu allem ‚Nein’ sagen. Selbst zum ‚Nein’ sagen, muss man ‚Ja’ sagen.“ Der Preis für die Unentschiedenheit ist eine frustrierende Zeit, in der man geistiges ‚JEIN-Ping Pong’ mit sich selbst spielt, aber keine neuen Ergebnisse erzielt, außer weitere Beweise und Gründe dafür zu sammeln, dass es besser sei, sich nicht festzulegen. Irgendwann hatte ich das alles so satt und machte eine interessante Entdeckung: „Es gibt einen Unterschied zwischen Gandhi und mir!“ Gandhi war ein Freiheitskämpfer. Diese Bezeichnung macht für ihn Sinn, denn er befreite die Inder von der Unterdrückung der Engländer. Er kämpfte für die Salzgewinnung ohne Abgaben und gegen Textilimporte aus England und wollte damit die Lebensqualität der Inder verbessern; Ende der ausbeuterischen kolonialen Diktatur. Nur: Welchen ‚Freiheitskampf’ kämpfte ich eigentlich in meiner Zeit der Affäre? Von welchen ‚schrecklichen’ Zuständen wollte ich frei sein? Welche ultimative Unabhängigkeitserklärung erwirken? Was würde ich durch meinen Kampf Neues hervorbringen? Und: Lohnte es sich überhaupt, dafür zu kämpfen?

Tatsächlich hatte ich einfach nur die Hosen voll zu einem Mann, den ich liebte, hundert Prozent Ja zu sagen und keine Hintertürchen mehr offen zu lassen. Ich wollte nicht bleiben müssen, wenn es ungemütlich würde und bei Enttäuschungen und Entwertungen nicht schauen, womit ich das verursache. Ich wollte politisch korrekt sein und im Chor der emanzipiert unabhängigen Wölfinnen mitheulen und lieber kämpfend und frei vom MannSein in meinem geistigen JEIN-Ping-Pong untergehen, bevor mich einer wirklich kriegen sollte. Wie fatal!


Wo Freiheit draufsteht, ist noch lange kein glückliches Leben drin!

Ich tat, was viele tun: Wenn es um Freiheit und Unabhängigkeit geht, sind wir gern schnell dabei. Es riecht nach Revolution und endlich einkehrender ‚Gerechtigkeit’. Wir vermuten in Unabhängigkeit den ‚wahren und richtigen’ Wert, das, worum es wirklich geht und wofür jeder immer kämpfen sollte. Wir glauben, dass in Freiheit alles besser wird. Die Mäusefänger ‚Freiheit’ und ‚Unabhängigkeit’ funktionieren scheinbar immer. Was sich hinter den Worten verbirgt, wird selten hinterfragt, Zweck, Funktion und Nachteiligkeit nicht untersucht.

Was ist z.B. mit der Freiheit, Waffen zu tragen? Studien zeigen, dass bewaffnete Überfälle bei bewaffneter Gegenwehr mehr Verletzungen und Tote verursachen. Berechtigt Meinungsfreiheit dazu, jeden auch öffentlich ‚frei’ zu entwerten? Menschen, denen beim Einkauf mehr als sieben Wahlmöglichkeiten geboten werden, kaufen gar nichts, weil sie sich von der Wahl in der Vielfalt überfordert fühlen. Es lohnt sich genau zu untersuchen, in welchem Zusammenhang das Wort oder der Wert erscheint und was dadurch möglich ist und was nicht. Freiheit und Unabhängigkeit sind weder richtig noch falsch. Es sind Werte, nach denen Menschen leben und die sie bestimmte Standpunkte einnehmen lassen, auch dysfunktionale. Auf diesen Standpunkten sind bestimmte Ergebnisse möglich – andere nicht. Häufig sind sie nur leere Versprechen.


Erfüllte Partnerschaft und Freiheit schließen sich aus

Wer Erfüllung leben will, erkennt irgendwann, dass Freiheit eine Mogelpackung ist, die nicht hält, was sie verspricht. Um Erfüllung zu erschaffen, muss man bereit sein, die Bedingungen des anderen für das Zusammenleben herauszufinden - und diese gern erfüllen. Darüber hinaus muss man seine eigenen Bedingungen kennen, stellen und verhandeln, statt sie als Rechtfertigung für emotionale Erpressung als alternativlose Bedürfnisse zu präsentieren. Die Crux dabei ist: wer frei sein will, erfüllt nicht gern Bedingungen und wer keine Bedingungen erfüllt, will auch keine stellen. Man ist ja ach so frei! Wer allerdings vor lauter Freiheit und Unabhängigkeit keine Bedingungen stellt und verhandelt, bekommt auch keine erfüllt. Partnerschaft soll halt eine romantische Angelegenheit sein.

Freiheit ist eine Hintertür, die wir uns in Partnerschaft immer wieder einbauen: das Sabbatical, welches man lieber allein macht; die beste Freundin, mit dem man gern über den Partner herzieht und das geheime Konto, welches abseits vom Familienkonto läuft. Es lohnt sich, wach darüber zu sein, ob man gerade damit beschäftigt ist, diese Hintertüren mit Vorhängen zu kaschieren. Diese heißen meistens: „Ich muss auch noch was ohne meinen Partner tun dürfen!“, „Ich gehöre ihm / ihr ja nicht“ oder: „Wenn wir alles zusammen machen, wird es ja langweilig!“ Nur wer genau hinschaut und den Vorhang wieder abnimmt, kann die Hintertür schließen - und neu wählen. Dafür sind Festlegen und Verbindlichkeit gefordert. Wenn mein Mann und ich anderen erzählen, welches Maß an Verbindlichkeit wir füreinander gewählt haben, finden viele das gewöhnungsbedürftig. Die meisten gewöhnen sich allerdings schnell daran, wenn sie erleben, wie gut es uns damit geht!


Wer Erfüllung leben will, braucht den Arsch in der Hose, sich eindeutig festzulegen. Egal, welche Begründungen man dafür hat, was alles passieren könnte. Es stimmt, die finanzielle Abhängigkeit der Frau vom Mann wurde Jahrhunderte ausgenutzt. Diese Abhängigkeit besteht nicht mehr. Frau braucht heute keinen Mann, nicht Mal als Erzeuger, selbst das erledigt die Samenbank. Jetzt ist jede Frau wirklich frei zu wählen. 100% Verschmelzung oder Unabhängigkeit? Auf einem gemeinsamen Boot ins Abenteuer segeln, oder mit zwei locker verknüpften Booten im Hafen rumdümpeln und ab und zu Boothopping machen?


Freiheit ist ein Gefängnis, bis man sich verbindlich festlegt.

Auf der Ersatzbank hat noch niemand ein Tor geschossen. In dem Moment, in dem ich alle meine Befürchtungen und Begründungen, warum mich kein Mann kriegen sollte, in die Tonne gekloppt und mich darauf festgelegt hatte, mit einem Mann Erfüllung zu erschaffen, stand meine große Liebe eines Abends vor meiner Tür und meinte: „Jetzt kriegst Du mich ganz. Ich hatte mir vorgenommen, die nächste Frau zu heiraten, mit der ich zusammen bin. Ich glaube, das bist Du, und ich glaube, jetzt geht das mit uns beiden!“ Ich hatte nicht mehr den Drang zu flüchten, sondern die Bereitschaft, etwas Neues zu wagen. Und ich hatte 100% Commitment für das zu gehen, worauf ich mich festgelegt hatte. Das war vor sechs Jahren und inzwischen sind wir verheiratet, haben einen gemeinsamen Sohn und leben als Paar und Familie ein erfülltes Leben. Frei nach Martin Luther King hatte ich einen Traum von einem erfüllten Leben und verwirkliche ihn jetzt. Mein nutzlos Energie verschlingender Unabhängigkeitskampf ist beendet. Statt Freiheitskämpferin bin ich jetzt eine Erfüllungspionierin! Welche eine inspirierende Reise für die gesamte Familie!

Liebe Frauen, lasst uns vom Unabhängigkeitsdiktat befreien. Wovon wollen wir denn noch frei sein? Von den Männern? Was wollen wir denn unseren Söhnen sagen, wenn wir leben, dass Frau keinen Mann braucht? Statt als Freiheitskämpferin langsam aber auch als Zitrone zu versauern. Lasst uns als Erfüllungspioniere herausfinden, wie wir Partnerschaft und Ehe zu einem lustvollen Spielfeld der Weiterentwicklung nutzen und unsere weiblichen Macht und Intuition entdecken können. Ohne Mann zu überleben ist leicht. Mit einem Mann ein erfolgreich erfülltes Leben zu erschaffen, ist die Herausforderung.

Contextuelle CoachingAusbildung I&II: Stillstand und Sicherheit
Peter, Rechtsanwalt

Bevor ich das erste Mal von contextuellem Coaching gehört hatte, war ich bis oben angefüllt mit Zweifeln. Ich hatte meine Zulassungsprüfung als Rechtsanwalt mit „Sehr gut“ bestanden und arbeitete in einer renommierten Kanzlei. Dennoch trug ich ständig das Gefühl mit mir herum, an einer mir nicht bekannten und vom Leben gutgetarnten Kreuzung falsch abgebogen zu sein. Ich war so voll von Zweifeln, dass der einzige sichere Ort der war, wo ich gerade war: Stillstand ist sicher!

Im August 2008 wurde bei meiner Mutter Krebs im fortgeschrittenen Stadium diagnostiziert. Laut Statistik betrug ihre durchschnittliche Lebenserwartung ca. ein Jahr. Mit dieser Erfahrung war eine große Angst verbunden, meine Mutter an den Tod zu verlieren und damit in weiterer Folge vollkommen alleine stehen zu müssen, weil ich davon ausging, dass mein Vater ihr folgen würde. Ich war alleine auf dem Weg in eine düstere Zukunft. Doch gab mir diese für meine Familie sehr belastende Situation überraschender Weise eine Art von Sicherheit. Die Sicherheit, wenn mehrere Personen infolge einer Notsituation zusammenrücken. Not schafft Nähe!

Während dieser außergewöhnlichen Situation habe ich N. in Wien kennen gelernt. Ich wusste schon als ich sie das erste Mal sah, dass diese junge Frau nicht in mein Weltbild passen würde und sie dieses ziemlich sicher neu gestalten wird. Gleichzeitig wusste ich nicht, was sie eigentlich von mir wollte, da sie für mich ein „Highpacer“ war und ich keine guten Grund sah, weshalb sie mit einem kleinen Rechtsanwaltsanwärter in einer spießigen Stadt etwas anfangen sollte. Sie war für mich wie ein Blick durch eine Tür zu einem Abenteuerspielplatz. Doch ich wusste, dass die Tür auf der anderen Seite keine Klinke hatte, einen Weg zurück würde es nicht geben. Und da kamen meine Zweifel und lieferten mir auf Bestellung tausend gute Gründe, weshalb ich nicht durch diese Türe zu ihr gehen sollte. Und: Ich habe auf meine Zweifel gehört. Ich habe mit N. Schluss gemacht, weil ich mir sicher war, dass sie mich ohnehin eines Tages verlassen würde, wie es alle tun würden, die ich vorher zuvor verlassen habe. Wir sind drei Monate später wieder zusammengekommen, weil ich die Erkenntnis hatte, dass jede meiner Beziehung vor allem deshalb gescheitert ist, weil ich mich nie richtig für eine Frau entschieden habe. Nach dieser Entscheidung gab es für mich vorerst keine Frage darüber.

Der Grund weshalb ich mich damals zum Training angemeldet habe, war, dass ich wissen wollte, was dort passiert und ich befürchtete, dass N. mit schrägen Ideen zurückkommen könnte, die ich nicht verstand und das möglicherweise zur Trennung führen könnte. Ich dachte mir, schlimmer als eine Familienaufstellung nach Hellinger kann es nicht werden. Der erste große Durchbruch für mich war die Erkenntnis über den Unterschied zwischen „Was ist“ und „Interpretation“. Mit diesem Werkzeug hatte ich gerade bei meiner Arbeit, bei der ich bei Verhandlungen oft mit persönlichen Vorwürfen konfrontiert wurde, die Möglichkeit, einen Schritt zurückzugehen und zu schauen „was ist“. Mit dieser Erkenntnis gab es für mich keine Vorwürfe mehr, sondern waren solche nur meine Interpretation bzw. ein von anderen ein taugliches Mittel, ein bestimmtes Ziel zu erreichen. Dadurch war ich bei Verhandlungen viel gelassener als zuvor und waren diese auch emotional nicht mehr anstrengend, selbst wenn es um emotionale Themen wie Scheidungen ging. Diese Erkenntnis bzw. Unterscheidung hat mir im Wesentlichen dazu verholfen, dass ich den Schritt gewagt habe, mich selbständig zu machen. Da Unselbständigkeit und Selbständigkeit auf der „Was-ist“-Ebene gleich sicher sind, haben sich meine Vorbehalte in puncto Unsicherheit aufgelöst. Die Tools und Unterscheidungen, die ich beim Training erfahren habe, habe ich oft gegenüber anderen als Waffe verwendet und mich über diese gestellt.

Ein weiterer Durchbruch war für mich, dass der Wert von „Ich liebe Dich“ nicht dadurch steigt, in dem man es künstlich verknappt. Allein die Möglichkeit, ohne Weihnachten, Jahrestag oder dergleichen „Ich liebe dich“ zu sagen, oder mit vollkommen Fremden Nähe durch Umarmungen zu schaffen war zuvor undenkbar. Mit dieser Erkenntnis habe ich mit meiner Freundin eine für mich vollkommen neue Art von Nähe geschaffen. Indem ich meiner Liebe klar Ausdruck verleihe, bekannte ich mich automatisch zu ihr. Diese Qualität oder besser sich zu bekennen, kannte ich vorher nicht. Auch habe ich dadurch begriffen, dass es einen Mangel an Liebe an sich nicht gibt, sondern ich diesen Mangel selbst durch Zurückhaltung erschaffen muss. Nach dem Training habe ich mich zur Gänze zu ihr bekannt und habe zu allen Ex-Freundinnen und „Freundinnen“ mit denen ich als Hintertür Kontakt hatte, den Kontakt vollkommen abgebrochen.

Eine der prägendsten Erfahrungen machte ich während des Kommunikationstrainings. Ich werde die Erfahrung meiner Risikoübung nie wieder vergessen. Mit dieser Übung habe ich Grenzen überschritten, die ich nie geglaubt habe, diese jemals zu überschreiten. Die Erfahrung, für etwas 100% zu geben, war für mich neu, da ich immer mit Zweifel mein Ergebnis relativiert und mir eine Hintertür offen gelassen habe. Nicht so bei dieser Übung. Mit dem Maori-Kriegstanz „Haka“ habe ich erkannt, dass ich mit Potenz und meiner Männlichkeit 100%ige Ergebnisse erschaffen kann und dafür auch noch Zustimmung bekomme. Der Teil der Übung war für mich eine große Herausforderung, weil ich mich bis dahin oft gefragt habe, ob ich überhaupt „genug Mann“ sein kann. Diese Frage hat sich damit für mich erfüllt.

Mit dem ersten Teil meiner Übung habe ich meinen damals großen Wunsch nach Konformität aufgelöst. Ich wollte immer so wie die anderen sein. Es war mir zB wichtig, als seriöser Anwalt erkannt zu werden. Jetzt zählt es für mich nicht mehr, was andere über mich denken, es wurde mir wichtig, ich selbst zu sein und auch so aufzutreten. Gleichzeitig habe ich damit einen ständig wiederkehrenden Alptraum vervollständigt, den ich ab diesem Zeitpunkt nie wieder hatte.

Das Beziehungstraining ermöglichte mir eine noch stärkere Nähe mit meiner Freundin. Ich hatte die Erkenntnis, dass ich Frauen aufs Tiefste misstraue, weil ich der Überzeugung war, dass sie mich in die falsche Richtung steuern, wie dies meine Mutter bei meinem Vater getan hat. Auch erkannte ich, dass Geld ein Thema war, dass immer zwischen mir und Frauen an sich stand. Ich war der festen Überzeugung, dass Frauen nur das Geld der Männer wollen und die Männer jederzeit bzw. zu diesem Zweck austauschbar wären. Damit wäre auch ich jederzeit ersetzbar gewesen. Das fand ich unfair und ich verweigerte mich N. gegenüber, wie ich dies schon bei allen anderen Frauen zuvor getan hatte. Nach dem Beziehungstraining erkannte ich jedoch, dass Geld als Währung für Kommunikation jederzeit austauschbar ist, der Mann als Person jedoch nicht. Es dauerte allerdings bis Stufe I, bis ich diesen Vorwurf aufgab. Eines der größten Geschenke für mich war eine der letzten Übungen im Beziehungstraining. Die Aufgabe war es, die Karten auf den Tisch zu legen und dem Partner alles zu sagen, was man bis dahin geheim gehalten hatte. Ich habe ihr gestanden, dass ich mich nachdem wir uns kennen gelernt hatten mit einer anderen Frau getroffen habe und diese für mich mit ein Grund war, weshalb ich die Zweifel hatte, die zu unserer Trennung geführt hatten. Diese Vollständigkeit mit meiner Freundin führte zu einer vollkommen neuen Qualität der Beziehung und habe ich dadurch eine weitere Steigerung von Nähe erfahren. Diese Nähe mit ihr hat mich umso mehr in meiner Entscheidung bestärkt, dass ich sie heiraten wollte. Ohne das Beziehungstraining wäre es wahrscheinlich nie zu solch einer Vollständigkeit und Nähe gekommen.

Die stärkste Erkenntnis während des Geldtrainings war, dass für mich Geld gleich Mangel und Not war. Ich hatte ständig das Gefühl zu wenig Geld zu haben, da ich jedoch Mangel und Not vermeiden wollte, habe ich Geld soweit als möglich vermieden und damit wiederum einen Geldmangel und Not geschaffen. Ohne das Geldtraining wäre ich nie auf die Idee gekommen, dass der Context „Mangel und Not“ Geld fernhält. Auch der Zusammenhang zwischen dem Kontostand und meiner Kommunikation war mir vollkommen fremd. Diese Erkenntnis habe ich bei meiner Arbeit integriert, indem ich bei neuen Mandaten Kostenvorschüsse verlange und damit erkennen kann, ob dieser bereit ist, zu meinen Bedingungen mit mir zu kommunizieren. So etwas hätte ich mir ohne das Geldtraining vorher nicht erlaubt. Auch erkannte ich meine eigene Verweigerung an meinem eigenen Kontostand, weil ich über meine Klienten eigentlich dachte, dass sie Idioten sind. Nach dem Geldtraining habe ich meine Haltung gegenüber meinen Klienten grundlegend geändert. Dies hat sich vor allem durch eine Änderung der Sprache gezeigt, die ich diesen gegenüber verwende. Seit dem ist es mir besonders wichtig, dass meinen Klienten verstehen, was passiert oder weshalb etwas passiert. Ich habe darüber hinaus erkannt, dass Kommunikation der Grundstein für finanziellen Erfolg ist, da Geld nichts anderes ist als eine Form der Kommunikation.

Den größten Durchbruch hatte ich aber bei der Stufe I. Die Stufe I hat mir nicht nur eine erfüllte Ehe mit N. ermöglich, sondern den Grundstein für meinen geliebten Sohn gelegt. Obwohl ich N. heiraten wollte, war sie vor der Stufe I nicht meine Nr. 1. Das war meine Mutter. Das habe ich erst durch die Stufe I erkannt, da mich Maria & Stephan und sie ermächtigt haben, mich zwischen meiner Mutter und dem alten System und der Zukunft und damit ihr zu entscheiden. Mit dem Dialog am ersten Wochenende habe ich den ersten konsequenten Schritt getan, mich von meinen Eltern abzugrenzen. Ich war zunächst sehr, sehr wütend, dass sie mich zu dieser Entscheidung „gezwungen“ hat, weil ich befürchtete, dass sie mich isolieren wollte. Im Nachhinein hat sie mit ihrer Hartnäckigkeit und ihrer Ermächtigung den Grundstein für eine gemeinsame, glückliche Familie gelegt, die wir beide nun leben. Indem ich mich von meiner Mutter abgegrenzt habe, habe ich mich vollkommen von meiner Kindheit verabschiedet und ich war nur noch „Mann“.

 Vor der Stufe I war mir aufgrund der vorigen Trainings „wissend“ bekannt, dass Frauen und damit auch N. mich ermächtigen. Diesen Gedanken fand ich jedoch stets bedrohlich, da dies für mich umgekehrt Machtlosigkeit bedeutete. In der Stufe I habe ich die Ermächtigung von ihr erfahren und erkannt, was für eine machtvolle Frau ich geheiratet habe. Ich habe das Misstrauen, dass sie mich in die falsche Richtung führt, zu 100% aufgegeben und vertraue ihr voll und ganz. Eine große Herausforderung war, dass ich meinen Eltern die Bedingungen genannt habe, zu denen wir bereit wären, mit Ihnen Zeit zu verbringen andernfalls wir keinen Kontakt mehr zu einander haben würden. Sie haben sich dagegen entschieden. Anfangs hatte ich noch Zweifel, ob dies und damit die Ermächtigung von N. dazu richtig waren, je länger ich Familie lebte, desto sicherer war ich. Der Dialog am ersten Wochenende hat mich mit meiner Familie zu einem glücklichen Mann gemacht. Dieser glückliche Mann hat mit der Ermächtigung seiner Frau den Netto-Gewinn im Jahr 2013 verdoppelt.

Eine weitere Erkenntnis war für mich das Lernen der Unterscheidungen. Anfangs habe ich das innerlich stark abgelehnt, weil ich sie teilweise nicht verstanden habe. Die Stufe I hat mir mit dieser Übung aufgezeigt, dass ich nicht gerne Bedingungen erfülle. Im Zuge des zunächst widerwilligen Lernens habe ich mit dem gelernten Unterscheidungen erkannt, dass ich, indem ich Bedingungen (=Lernen der Unterscheidungen) erfülle, gewinne. Mit den Unterscheidungen habe ich gelernt wie es sein kann, sich transformiert abzugrenzen, ohne den anderen zu entwerten. Mit dem Beziehungsspielfeld können N. und ich jederzeit eine erfüllte Partnerschaft erschaffen und aus Konflikten schneller aussteigen, für die wir vorher Monate gebraucht haben. Für diese erhaltenen Möglichkeiten bin ich Stephan & Maria, die das contextuelle Coaching entwickelt haben, der CA und den Assistenten, die mich organisatorisch zu meine Erkenntnissen ermächtigt haben, sehr dankbar.

Contextuelle CoachingAusbildung II: "Alle Menschen sind Mitspieler"
Thomasch, JugendTrainer

Meine Erwartungen an die Ausbildung wurden bei weitem übertroffen. Meine Absicht war, die Ausbildung Stufe 2 insbesondere zur Steigerung meiner beruflichen Ergebnisse zu nutzen. Das ist mir auch gelungen, so habe ich meinen Umsatz in dem Ausbildungsjahr gegenüber dem Vorjahr um 20 % gesteigert. Außerdem habe ich eine neue Firma gegründet und erstelle derzeit den Internetauftritt, um damit ab Herbst 2014 neue Aufträge, insbesondere aus dem Businessbereich, zu generieren und meinen Umsatz sowie Gewinn weiter zu steigern.

Die größte Überraschung und damit das größte Geschenk lagen für mich im persönlichen Bereich. Mir ist durch die Ausbildung bewusst geworden, insbesondere ausgelöst durch die Ermächtigungsaufstellung, dass ich bisher Verweigerung gelebt habe, Extraansprüche an die Welt gestellt habe, Sonderbedingungen erfüllt haben wollte, nicht zu 100 % mitgespielt habe und Menschen abgelehnt habe. Das Ergebnis davon war, Distanz zu Menschen, ein Leben in Vorwürfen und ein Erleben von Schwere.
Dank der Ausbildung konnte ich 2 grundunterlegende Unterbrechungen, die als Kind erfahren habe, aufdecken, auflösen und wandeln. Das wichtigste Ergebnis hiervon ist ein neuer Context über Menschen – nämlich dass sie ermächtigende Mitspieler sind und hierfür sammle ich jeden Tag Beweise. Die Folge davon ist, wieder in Verbundenheit mit Menschen zu sein. Das führt dazu, wirklich an ihnen interessiert zu sein und ihnen auch ein erfülltes Leben zu wünschen. Das drückt sich z.B. darin aus, wieder mit Menschen über Das Training in Kommunikation zu sein und im Mai 2 Anmeldungen für das Berliner Training generiert zu haben.

Das größte Wunder und zugleich wertvollste Ergebnis im Jahr der Ausbildung war, dass ich meinen Vater nach 13 Jahren ohne direkten Kontakt wieder getroffen habe, wir uns nun wieder regelmäßig treffen und er am 6. Mai diesen Jahres zum ersten Mal meine Tochter (8 Jahre) bzw. sein Enkelkind getroffen hat. Und sie hatten gleich eine Verbindung, das war großartig zu erleben, denn wir waren alle ziemlich aufgeregt im Vorfeld, wie es wohl sein wird.

Ein weiteres Privileg war, auf dem Jugendtraining im Mai 2014 auf dem Trainerstuhl als Co-Trainer arbeiten zu dürfen. Dies war erst möglich, nachdem ich den Anspruch aufgegeben habe, Sonderregelungen zu erhalten und im Vorfeld zu 100 % zuzustimmen, dass ich eine andere Aufgabe habe und diese mit 100 % auszufüllen und dem Training zu 100 % zu dienen.

Abstrahiert ist die Erkenntnis, dass Wunder immer genau dann eintreten, wenn ich zu 100 % zustimme und ich keine verdeckten Ansprüche erhebe. Dies wende ich zunehmend in meinem Leben an, insbesondere bei Situationen, die mir erst einmal nicht gefallen  - im Sinne von „Ich stimme dem zu, dass es gerade so ist, wie es ist.“ (gelingt mir noch nicht immer, aber immer mehr). Dann ist Raum für neue Ergebnisse und Lösungen, sowie Wunder.

GeldTraining: "Denkkonstrukte engen ein"
Vera, Theaterpädagogin

Ich habe hier nicht nur meinen Context über Geld, sondern auch nebenbei über Männer gewandelt – das ist großartig! Ich fühle mich leicht, erfüllt und voller Liebe. Ich brauche keine „Gefühligkeiten“ mehr gegen meinen Mitmenschen als Waffe einzusetzen. Meine ausstehenden Honorare wurden beglichen und meine Beziehung hat auf allen Ebenen eine ganz andere Qualität angenommen. Im Dialog konnte ich mein komplettes Denkkonstrukt über Männer, meine Vergangenheit und das „wie die Dinge eben sind“ sprengen lassen, was sehr befreiend ist und mich öffnet für das, was ich wirklich von Herzen möchte. Ein so unbezahlbares Geschenk ist dieses Wochenende gewesen!

GeldTraining: "Risikobereitschaft zahlt sich aus!"
Andreas, Betriebswirt, Göttingen

Meine Frau und ich haben im Oktober letztes Jahr das Geldtraining bei Euch erleben dürfen und uns ist u.a. nochmal final bewusst geworden, dass es an der Zeit ist, unser bisheriges Konzept (3 kleine Kinder, meine Frau angestellte Lehrerin, ich selbstständig) zu überdenken. Meine Frau hat daraufhin im Januar ihren Beruf aufgegeben, um sich mehr der Familie widmen zu können und in meinem Geschäft mitzuwirken, sodass dies nun unser Geschäft ist. Wir haben relativ schnell feststellen können, dass dies eine gute Entscheidung war. Unsere Kinder sind seither deutlich ausgeglichener, wir haben mehr Zeit für uns als Paar und es gibt vor allem nicht mehr diesen Interessenkonflikt, wer wann arbeiten kann. Stattdessen ziehen wir nun beide in dieselbe Richtung!
Die monetären Ergebnisse ließen auch nicht lange auf sich warten, so haben wir in den ersten 7 Monaten seit der Veränderung über 90.000 Euro brutto verdient, fast 50% mehr als im gleichen Vorjahreszeitraum.
Ich persönlich fühle mich dabei so gesund und fit wie seit über 10 Jahren nicht mehr.
Wir danken Euch für Eure Hilfe, wie auch schon bei den Trainings zuvor, sie alle haben zu diesen Ergebnissen beigetragen.
Macht weiter so und bis bald!