Erfahrungsberichte Das Training

Die meisten haben ein Problem, sich dauerhaft lieben zu lassen
Anike, Bankkauffrau & contextueller BusinessCoach

Ich arbeite als contextueller BusinessCoach und Bankkauffrau in Teilzeit.
Bevor ich das Training gemacht habe, war ich nur noch genervt von unserer ältesten Tochter, die damals 4 ½ Jahre alt war. Gefühlt war sie gegen alles… Haare waschen… doof… Zähne putzen… auch doof… rechtzeitig und angezogen beim Kindergarten erscheinen… mega doof… mit dem Bruder spielen… erst recht doof… Es gab ständig Streit. Das entsprach so überhaupt nicht meinen Vorstellungen von einem harmonischen Familienleben. Wir waren bei einer Kinderpsychologin, Kineosologin, Homöopathin. Ich habe mich mit anderen Eltern ausgetauscht und irgendwie schien es bei denen ähnlich zu sein: „Das ist nur eine Phase, die geht auch wieder vorbei.“ Das stimmt, die ging vorbei – nur dann kam die nächste!

Ich hatte so viel Energie in die „Problembewältigung“ unserer Großen gesteckt, dass unser Kleiner nur so mitlief, für meinen Mann wenig Zeit blieb und ich mich ganz hinten angestellt hatte. Mein Akku war leer. Erschöpfungssyndrom, ab zur Mutter-Kind-Kur. In der Zeit hat eine Freundin mir das Training empfohlen und da ich ihr vertraute, habe ich mich einfach angemeldet. Danach hatte sich die Mutter-Kind-Kur erübrigt.

Das Training war eine Offenbarung. Es ging gar nicht um unsere Tochter. Der Kern des Problems war meine Beziehung zu meinem Mann. Ich hatte ihn hinter die Kinder gestellt und war voller Vorwürfe ihm gegenüber. Die musste ich nicht sagen, weil wir ja das Problem Tochter hatten. Unsere Tochter hatte unsere Distanz dann mit Problemen gefüllt.
„Sich immer mehr mit ihr zu beschäftigen ist, als würdest Du Dein Fahrrad re-parieren und hoffst, danach funktioniert die Waschmaschine.“ Sehr einleuchtender Satz im Training und sooo richtig für uns. Ich hörte auf das Fahrrad zu reparieren und fing an die Wahrheit zu sagen.

Also habe ich mich nach dem Training bei meinem Mann erstmals entschuldigt. Für meine Distanz. Missachtung. Ungesagten Vorwürfen. Ich habe aufgehört, ihn als meinen Gefühlskellner zu behandeln, der tun musste, was ich will, da-mit ich nicht mehr unzufrieden bin. Und ich hatte das erst Mal seit langer Zeit wieder ihm zugehört. Er war verzweifelt darüber, dass er mich nicht stoppen konnte, unsere Tochter als Problem zu sehen, dass ich so unglücklich war, dass die Distanz zwischen uns immer größer wurde und er sie nicht verringern konnte. Wir hatten das erste Mal seit langer, langer Zeit wieder miteinander geredet. Und es blieb nicht nur dabei.

„Das Leben der Eltern, ist das Buch, in dem die Kinder lesen“, hieß es im Training. Ein Satz, der mich sehr bewegt hat. Ich will mit meinem Mann wieder Nähe leben und zusammen ein inspirierendes „Buch“ für unsere Kinder schreiben.

Ob unsere Tochter noch schwierig ist? Nein.
Ob sie Grenzen braucht? Ja. Und da ich diese männliche Form der Erziehung nicht mehr ablehne, bekommt sie diese auch und ist dankbar.
Ob wir jetzt ein harmonisches Familienleben haben? Nein.
Das wäre mir viel zu langweilig. Wir haben ein aufregendes, begeisterndes und friedvolles Familienleben und Paarleben. Und natürlich es gibt immer mal wieder Probleme, aber wir wissen, wie wir diese lösen können.  

Sind die Kinder schuld, wenn Paare keine Nähe mehr haben? Nein!
Denn das hieße, dass kinderlose Paare dauerhaft glücklich sind und Nähe leben. Das tun sie aber nicht. Zu Beginn der Partnerschaft ist der andere meis-tens die Nummer 1. Man ist verliebt und glücklich. Doch dann bekommen Menschen Zweifel, ob Liebe dauerhaft sein kann. Sie vertrauen der Liebe nicht.
Die wenigsten haben ein Problem, dauerhaft zu lieben.
Die meisten haben ein Problem, sich dauerhaft lieben zu lassen.
Sich nur begrenzt lieben zu lassen hängt damit zusammen, was Menschen über sich selbst denken.

Startschuss in ein neues Leben
Hilka, Betriebswirtin

Ich habe vor über 5 Jahren das Training in Bremen gemacht. Vorher hatte ich vier Bandscheibenvorfälle, ständige Neurodermitis-Schübe, eine nicht funktionierende Ehe und eine unglückliche Tochter, die in der Angst lebte ihre Eltern würden sich bald trennen. Wir lebten Streit, Frust und Verweigerung. Ich hatte seit 10 Jahren keinen Kontakt zu meinem Vater. Ich stand kurz vor einer Therapie und war auf der Suche nach einem Therapeuten.

Dann kam das Training. Als ich davon hörte, wusste ich sofort: Das ist mein Weg! Ich wusste es einfach und habe mich sofort angemeldet. Die Folge war ein Megadurchbruch. Freie Windschutzscheibe. Klarheit.

Direkt nach dem Training habe ich Kontakt zu meinen Vater aufgenommen und die Beziehung zu meiner Mutter geklärt. Mittlerweile sind wir in Liebe verbunden und haben regelmäßigen Kontakt, der für uns alle bereichernd ist. Ich erkenne meine Eltern an für die Liebe, die Geborgenheit und das Vertrauen, das sie mir als Kind geschenkt haben. Sie haben mich immer geliebt und werden mich immer lieben. Ich habe sie immer geliebt und werde sie immer lieben. Das wissen meine Eltern. Das weiß ich.

Vier Wochen nach mir ist mein Mann zum Training gegangen - einfach so, ohne Frage, einfach nur aufgrund meines Wandels. In den vergangenen fünf Jahren haben wir nach und nach das BeziehungsTraining, die Assistenz fürs BeziehungsTraining, das GeldTraining und jetzt das KommunikationsTraining gemacht. Wahnsinn, wie sich unser Leben seitdem gewandelt hat. Beim Schreiben wird mir das umso deutlicher.

Meine (unsere) Ergebnisse seit dem Training:

1. Ich bin fit, vital, habe eine Haut wie ein Pfirsich und hatte seitdem nie wieder  Rückenschmerzen.

2. Durch die Trainings der CA habe ich erkannt, wie ich durch meine Verweigerung und meine Resignation nicht nur mich selbst ausgebremst habe, sondern auch meinen Mann begrenzte und Erfolg und Erfüllung verhinderte. Meine Potenzverweigerung konnte ich jetzt aufgeben. Ich glaube, ich war eine regelrechte "Potenzvernichtungsmaschine", was sich auch an unserem Kontostand zeigte. Jetzt leben mein Mann und ich Nähe und Vertrauen. Wir erfüllen gegenseitig sehr gern unsere Bedingungen. Wir haben weiterhin Konflikte und Streit, nehmen aber jedes Nadelöhr mit wachsender Leichtigkeit. Die Option für eine Trennung haben wir ausgeschlossen. Das hat uns einen riesen Schritt nach vorne gebracht.
 
3. Wir sind finanziell erfolgreich und genießen das.   

4. Unsere Tochter ist 15 Jahre alt. Sie war im letzten Jahr beim JugendTraining und kam begeistert und erfüllt nach Hause. Sie profitiert täglich davon. Es ist unglaublich, was sie durch das Training gewonnen hat. Alleine darüber könnte ich Seiten schreiben.

5. Unsere Familie ist ein Sog für Lebensfreude. Wir lieben es, gemeinsame Zeit zu verbringen, Lachen, Tanzen, machen Quatsch, gehen campen, reisen gern, machen Sport, haben Freunde zu Besuch, kochen gemeinsam und essen gerne gut und sehr gesund. Unser Familienleben ist leicht, beschwingt und vergnügt und wir ermächtigen uns gegenseitig, unsere Ziele zu erreichen.

6. Wir haben ein schönes Haus direkt am Wald und 5 Minuten Fußweg von Strand entfernt. Unser Haus haben wir vor 3 Jahren komplett renoviert. Es ist hell und freundlich. Es ist ein "Glücklich-Sein-Haus". Das passt perfekt zu uns. Das wussten wir schon, als wir es gekauft haben. Ich liebe es, das Haus zu einem Nest zu machen, von dem aus wir alle ausfliegen können und gerne wieder heimkehren.

7. Ich mag meine Arbeit, mein Team und meinen Arbeitgeber. Ich bin erfolgreich in dem was ich tue und ich arbeite nicht mehr für Unabhängigkeit.


Zusammengefasst heißt das: Ich bin glücklich und erfüllt. Der CA bin ich dafür UNENDLICH DANKBAR, denn das Training war der Wendepunkt in unserem Leben. Die CA ist das Beste uns passieren konnte. Ein riesen Geschenk.
Meine Ergebnisse durch das Training sind großartig und im wahrsten Sinne des Wortes "wundervoll". Manchmal springt mein Herz über vor Freude über das was ich lebe und erlebe.

Scheidung – Makel oder Befreiung?
Julia, Coach

Mein Leben vor dem Training war ganz normal und doch war ich nicht glücklich. Dabei hatte ich alles – einen erfolgreichen Mann in einem mittelständischen Familienunternehmen, tolle Kinder, ein wunderschönes Haus, Pferde, Hund, Luxus und Wohlstand u.v.m. Und doch war ich traurig und resigniert.

Die Beziehung zu meinem Ex-Mann war schon lange hinüber, spätestens während der Schwangerschaft unseres 2. Kindes (wir waren gerade 2½ Jahre verheiratet). Wir hatten noch nicht mal mehr Streit. Diese Phase hatten wir schon längst überwunden, wir schwiegen uns nur noch an und gingen uns so gut es ging aus dem Weg (ich ging sogar nachts ins Büro arbeiten). Jeder machte das für sich, was er gerne ohne den anderen machen wollte und suchte dort seine Anerkennung und sein Glück. Meine Flucht war der Triathlon. Dort war ich glücklich. Das war zeitintensiv und damit waren mein Ex und ich viel getrennt. Die Kinder konnte ich beim Laufen vor mir her schieben und beim Radfahren hinter mir herziehen. Dabei konnte ich das Leid, was ich zu Hause hatte, etwas ausgleichen.
Mittlerweile hatte mein Ex-Mann ein „heimliches“ Verhältnis mit einer anderen Frau. Wissen Sie, ich war froh darüber, denn dann blieb er mir wenigstens vom Leibe, denn ich wollte keine Nähe mehr, aber ich wollte, dass er welche hat, nur nicht von mir. Ich konnte mir Nähe mit ihm nicht mehr vor-stellen, mit überhaupt keinem Mann mehr. Selbst die vielen Krankenhausaufenthalte unseres Sohnes brachten uns nur anfangs ein wenig näher, hinterher gar nicht mehr. So lebte jeder sein eigenes „glückliches“ Leben und wir dachten, die Kinder sind dann auch glücklich. Denn in einem Punkt waren wir uns einig, wir durften uns nicht scheiden lassen, denn dann zerbricht das Glück der Kinder. Und außerdem wie sollte das gehen, wo ich doch in der Firma mitarbeitete und komplett abhängig von ihm war. Und wie sollte das gehen mit Haus direkt an der Firma und die Pferde und Hund und was würde die Familie sagen, etc. Ich war völlig verzweifelt.
Ich wollte gerne was ändern und ich wusste damals nicht was und auch nicht wie ich das was lösen konnte.

Bis ich dann 2007 eine neue Freundin traf, die kurze Zeit zuvor in unsere Nachbarschaft gezogen war und mir das Training empfahl. Sofort meldete ich mich an, weil ich eine Lösung für meine Situation wollte. Voller Zweifel und Ängste, dass es mir jetzt an den „Kragen“ gehen könnte, ging ich dort hin. Selten hatte ich so viel gelacht wie auf dem Training und schon lange war ich emotional nicht mehr so berührt. Der ganze Ballast an Vorwürfen meinem Ex und sogar mir selbst gegenüber fiel von mir ab.
Selbst meine Zweifel und Ängste war ich sofort los und ich merkte, ich war nicht die einzige, die so ein Thema hatte. Ich konnte erkennen, dass ich all das, was ich hatte, mir so erschaffen hatte, weil ich dachte, und das war mir bisher nicht bewusst, dass ich Männer auf Distanz halten muss, sie sind anstrengend (triebsüchtig) und störend und man braucht sie maximal für Kinder und die Versorgung. Das hatte ich so gelernt. Schließlich lebte mein Vater seit meinem 13. Lebensjahr beruflich in Brasilien und sorgte aus 12 T km Entfernung für uns. Bei meinem Opa war es ähnlich, der in Österreich arbeitete und mein Bruder in Thailand lebt.

Zu wissen was gewirkt hat, so dass ich all dieses Leid hatte mit meinem Ex-Mann und woher der Context kam, dass ich Männer auf Distanz halten muss und sie anstrengend und störend sind und es dann vollständig aufzulösen, war und ist sensationell. Das hatte mir ermöglicht, dass ich nach dem Training wieder in Wertschätzung, Respekt und Achtung mit meinem Ex-Mann reden konnte und wieder Nähe möglich war. Wir haben uns dann in Frieden und in Liebe getrennt, weil er weiterhin das Verhältnis zu der anderen Frau beibehalten wollte.
Für alles andere (Haus, Arbeit, Kinder, Pferde, Hund (war dann eh gestorben nach 16 J.) haben wir optimale Lösungen gefunden. Und die Kinder sind glücklicher denn je! Zumal sie jetzt noch eine größere Familie als Bonus hinzu bekommen haben.

Hätte ich es nicht getan, wäre ich heute nicht in zweiter Ehe glücklich verheiratet.

Raus aus der Sackgasse
Annette, Wirtschaftsprüferin

Ich habe das Training 2005 gemacht, weil ich mich zu der Zeit in einer beruflichen "Sackgasse" befand. Ich arbeitete bei einem großen Wirtschaftsprüfungsunternehmen, hatte einen hochinteressanten Job und verdiente eine Menge Geld.

Doch ich zahlte auch einen hohen Preis dafür und dieser bestand darin, dass ich permanent eine 60 bis 80 Stunden Arbeitswoche hatte. In der Hochsaison sogar zeitweise bis zu 100 Stunden die Woche arbeitete und über Monate keinen freien Tag hatte. Darunter litt natürlich alles in meinem Leben, denn ich hatte ja kaum Zeit für anderes, nicht für meinen Mann, für unser Kind, für Freunde, für Hobbies und, und, und.....  

Und dieses Leben gefiel mir damals überhaupt nicht mehr, doch ich glaubte, da nicht heraus zu kommen, denn ich hing auch am sogenannten "Sicherheitshaken". Egal wie blöd ich dieses Leben fand und wie hart das war, es hatte dennoch einen Vorteil: es war mir vertraut und damit auch meine Komfortzone. Hier wusste ich was ich hatte, hier kannte ich alles, alle Strukturen, wusste, was man von mir erwartete  und ich wurde überdurchschnittlich bezahlt, was ich allerdings eher als "Schmerzensgeld" ansah. Aus diesem System aber auszusteigen traute ich mich nicht, denn ich hatte Angst vor Veränderung, hatte die Befürchtung, dass es woanders auch nicht besser wäre. Auf der anderen Seite hatte ich aber auch Angst davor, wo dieses Leben hinführen könnte und ich fürchtete den Burn-out, den ich bei vielen meiner Kollegen erlebt hatte, die genauso viel arbeiteten wie ich.

Durch das Training habe ich erst einmal erkannt, welches System ich lebte. Mir wurde bewusst, dass ich mit der vielen Arbeit meine Angst besiegen wollte. Ich befürchtete nämlich, dass mich die Firma "entlassen" könnte, weil ich eventuell nicht "gut genug" sei und den Anforderungen nicht gerecht würde. So musste ich also permanent beweisen, dass ich doch gut genug war und dieser Beweis war mein "Hamsterrad". Welches übrigens nur von innen wie eine Karriereleiter aussieht.  

Tagtäglich bestieg ich dieses Hamsterrad, indem ich morgens die erste war und abends bzw. nachts als letzte ging. Immer einsatzbereit. Ich arbeitete mit hoher Akribie und Sorgfalt, kontrollierte meine Arbeiten doppelt und dreifach, damit mir auch ja kein Fehler unterlief, der Anlass zur Unzufriedenheit meiner Arbeitgeber gegeben hätte. Ich war es leid und wollte raus aus diesem Hamsterrad. Das ist mir im TR gelungen. Ich bin ich aus diesem "ich bin nicht gut genug" Hamsterrad komplett ausgestiegen. Nicht nur, dass ich nicht mehr denke, ich bin nicht gut genug. Ich fühle jetzt, dass ich gut genug bin, selbst wenn ich Fehler mache. Der Kontrollzwang, der mich so viel Lebenszeit kostete ist ebenfalls verschwunden und das Schöne ist: ich mache gar nicht mehr Fehler!
Und ich habe erkannt, dass meine Angst vor den Konsequenzen einer Veränderung mein Leben bestimmt. Was, wenn ich meinen Job verliere? Wobei ich mit manchmal sogar wünschte, sie würden mich entlassen.  So arbeitete ich lieber hart, um das auf jeden Fall zu vermeiden. Lieber im Vertrauten bleiben, auch wenn es mir gar nicht gefällt.

Das interessante daran ist, sich nicht zu verändern hat auch Konsequenzen. Sie scheinen nur nicht so schlimm, weil man sie kennt. Das nennen wir dann auch das gemütliche Elend.  Ich hing damit also am Sicherheitshaken fest.
Durch das Training konnte ich mich von diesem lösen. Ich erkannte, dass Veränderung nicht vermeidbar ist, sich Wandel immer und sogar immer schneller vollzieht, auch in dem Unternehmen, in dem ich arbeitete. Doch seit dem Training ist Veränderung  für mich nichts bedrohliches mehr, sondern ein natürlicher Prozess, den ich bejahe und der mir die  Möglichkeit gibt, aus dem Alltagstrott herauszukommen.
Und ich lernte, dass es keine Sicherheit im Außen gibt, z.B. durch einen
100 % sicheren Arbeitsplatz. Vielmehr erlangte ich durch das Training innere  Sicherheit, wodurch die äußere Sicherheit weniger wichtig wurde.
Das Ergebnis ist: ich habe nach dem Training den Job dort aufgegeben und habe mich selbständig  gemacht und arbeite heute maximal 25 bis 30 Stunden die Woche. Das ermöglicht mir, viel Zeit mit meinem Mann, meiner Familie und Freunden zu verbringen und Dinge im Leben zu tun, die mir wirklich Spaß machen wie z.B. Golfen, Reisen und für die CoachingAcademie Trainings zu produzieren. Und da ich aus Köln komme: Karneval!
Das spannende beim Training war dann auch: ich bin ja mit einer rein beruflichen Frage in das Training gegangen. Über meine Partnerschaft hatte ich zu der Zeit keine Frage. Denn ich führte  in meinen Augen eine ganz "normale" Ehe. Das bedeutete: ja, wir liebten uns, hatten gemeinsam viel erschaffen, Kind , Haus,  finanziellen Wohlstand. Aber glücklich waren wir schon lange nicht mehr miteinander, hatten auch nicht mehr viel gemeinsam. Es gab häufig Streit und daher gingen wir uns lieber aus dem Weg. Ich verbrachte die wenige Zeit, die ich hatte, lieber mit meinen Freundinnen, um dann viel über unsere Männer herzuziehen und uns gegenseitig darin zu bestärken, dass so wie wir alle Partnerschaft lebten halt ganz "normal" und nicht "veränderbar" war, denn es war ja bei allen in unserem Umfeld so.
Auf dem Training aber nun stellte ich fest: Nein, da gibt es noch was anderes. Es ist möglich auch nach vielen Jahren, und wir waren zu der Zeit bereits  15 Jahre zusammen, eine glückliche und erfüllte Partnerschaft zu führen. Und das wollte ich auch. Da wollte ich hin! Mein Mann ist mir dann auch ins Training gefolgt und wir haben zusammen das Beziehungstraining gemacht.
Wir das Rad unserer Ehe wieder in eine andere Richtung drehen können. Das hat funktioniert, weil wir die negativen Meinungen aufgegeben und gewandelt haben, die wir übereinander hatten und die dazu geführt hatten, dass wir uns eher mit Verachtung begegnet waren. Ich bin davon überzeugt, dass wir, hätten wir das Training nicht gemacht, wir heute sogar getrennt wären. So aber haben wir die Basis einer erfüllten Beziehung: Vertrauen, Respekt, Achtung und Wertschätzung  wieder neu erschaffen.
Das Ergebnis: wir führen heute eine glückliche und erfüllte Partnerschaft, sind teilweise verliebt wie am 1. Tag, verbringen den ganzen Tag miteinander seitdem mein Mann auf Grund der Altersgrenze nicht mehr arbeitet (etwas, was für mich vor dem Training eher eine Horrorvorstellung war) widmen uns gemeinsam neuen Projekten und wir genießen das Leben zusammen in vollen Zügen.
 

Ohne Veränderung änderte sich alles
Caroline, Mediengestalterin

Das zu behaupten, fand ich echt frech. Sie kannte mich doch gar nicht. Aber ich begann darüber nachzudenken und wusste sie hatte Recht. Also erzählte ich auch meinem Mann über das Training. Er meinte: „Wenn das etwas an unserer Beziehung verbessert, sollten wir das machen.“
Ups – war unsere Beziehung etwa doch nicht so gut, wie ich dachte?
War er unglücklich und ich hatte es nicht bemerkt?
Doch - hatte ich.
Aber irgendwie hatte ich es mir im gemütlichen Elend eingerichtet.

Ich wollte meine Selbstzweifel loszuwerden und mein Mann eine bessere Beziehung. Also buchten wir das Training gleich zusammen. Neugierig aber auch skeptisch ging ich ins Training.

Das ging dann schneller als gedacht, weil ich nicht die einzige Frau war, die eine Frage zu ihrer Beziehung hatte. Ich fand heraus, was ich wirklich über meinen Mann und letztlich über alle Männer dachte und das war nicht nett.
Er liebte mich. Immer noch. Trotz allem. Es war sogar mit mir hier.
Meinetwegen. Unseretwegen.
Doch ich zweifelte immer noch an seiner Liebe. Ich dachte sogar, wenn er Manns genug wäre, hätte er mich verlassen, so meckerig und nörgelig ich immer häufiger war.

Dann kam die Offenbarung, die für mich die Unzufriedenheit im Beruf und Partnerschaft erklärte: Ich war grundlegend davon überzeugt, nicht gut genug zu sein.
Und niemand, absolut niemand hätte mich vom Gegenteil überzeugen können.
Ich hatte schon alles, was ich mir immer ersehnte.
Einen Mann, der mich liebte, obwohl ich ihn auf Distanz hielt.
Ein wundervollen Sohn, der glücklich war, obwohl ich oft wenig Zeit hatte.
Eine Arbeit, die ich gern tat. Ein schönes Zuhause.

Doch alles, was ich hatte, entwertet ich und alles, was ich nicht hatte, bewies, dass ich nicht gut genug war. Ich fühlte es einfach nicht. Das änderte sich auf dem Training grundlegend. In einer intensiven Übung wurde diese Meinung nicht nur um Kopf aufgelöst, sondern auch im Gefühl. Ich war danach sooo unendlich befreit.
Ich fühlte mich seit langem wieder beschwingt und glücklich und angekommen.
Ich musste weder meinen Mann noch mein Leben ändern.

Kennen Sie den Satz von St. Exupery: Man sieht nur mit dem Herzen gut?
Ich fand ihn immer toll und nun machte ich eine Erfahrung davon.
Ich fühlte wieder Wertschätzung und Liebe für mich, meinen Mann, unser Leben, weil ich alles anders sehen konnte. Wenn ich im Training nur diese Erfahrung gemacht hätte, hätte es sich schon gelohnt.

Diese Überzeugung aufzulösen war das größte Geschenk, das ich mir, meinem Mann und unserer Familie machen konnte.
 

Wie ich mich nach dem Training fühle
Christa, selbständig

Nun ist etwas Zeit vergangen und möchte ein kurzes feedback zum Training geben.
 
Seit diesem Wochenende in Köln lebe ich ständig in dem Bewusstsein, dass ich mich jederzeit dafür entscheiden kann, wie ich fühlen will. Ich meine damit, daß ich meine Gefühle besser kontrollieren kann. Ich kann immer öfter in Momenten, in denen es mir nicht so gut geht , meine Gefühle hinterfragen. Dabei stelle ich oft fest, dass es keinen Grund dafür gibt, traurig oder wütend etc. zu sein.
Ich fühle mich selbstbestimmter. Es ist tatsächlich eine Entscheidung, die ich immer wieder selbst treffen kann. Suuuper!!!
 
Ich habe festgestellt, dass ich schon immer leicht traurig war, egal in welcher Lebenssituation. Obwohl ich schon lange weiß, dass Glücklichsein nicht von außen kommt, habe ich es erst im Training so richtig verinnerlicht. Endlich.
 
Natürlich muss ich noch viel üben, die alten Muster schlagen halt gerne immer wieder zu. Aber es ist spannend selbst die Kontrolle zu übernehmen.
 
Schon während des Trainings ist mir klar geworden, dass wohl alles, was in meinem Leben ist, einen Sinn hat und es keinen Schuldigen gibt. So wie es ist, so habe ich es wohl entschieden. Schön auch, dass ich meinen Eltern verzeihen konnte. Leider leben sie nicht mehr, aber ich konnte noch zu ihren Lebzeiten vieles mit anderen Augen sehen und durch das Training ist mir dies noch viel viel klarer geworden.
 
Ja, ich kann sagen, es war für mich ein wundervolles Wochenende, das ich nie mehr vergessen werde, und das ich als einen Startschuss in ein glücklicheres Leben betrachte.
 
Nochmals vielen Dank und herzliche Grüße!